Anomalien und Normvarianten – 
kranielle Veränderungen 1.13: Asymmetrie des Sinus transversus

Hans-Joachim Thiel
PC-MR-Angiografie: Hypoplasie des Sinus sagittalis inferior und des Sinus trans­versus rechts (Pfeil) im Rahmen der Varianz
PC-MR-Angiografie: Hypoplasie des Sinus sagittalis inferior und des Sinus trans­versus rechts (Pfeil) im Rahmen der Varianz © Hans-Joachim Thiel
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Der Sinus transversus ist ein beidseits in der hinteren Schädelgrube gelegener Blutleiter des Gehirns. Die durale Umkleidung des Sinus transversus bildet der flächige Ansatz des Tentorium cerebelli am Os occipitale. Innerhalb der knöchernen Schädelgrube bildet der Sinus transversus die Impression des Sulcus sinus transversi.

Zusammenfassung

Die Hypoplasie des Sinus transversus kann prädisponierend zur Sinusvenenthrombose sein, stellt aber primär keine funktionelle Störung dar. Die Sinusthrombose kann durch die MRT von der Hypoplasie besser differenziert werden als in der Angiografie.

Schlüsselwörter: Hypoplasie Sinus transversus, Thrombose, CT, MRT

Abstract

Transverse sinus hypoplasia might be a predisposing factor for ipsilateral TS thrombosis, but not for functional outcome. An MRI is a better method than angiography for differentiating lateral sinus thrombosis from lateral sinus hypoplasia.

Keywords: transverse sinus hypoplasia, thrombosis, CT, MRI

DOI: 10.53180/MTIMDIALOG.2026.0034

 

Entnommen aus MT im Dialog 01/2026

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