Aus der Praxis für die Praxis (44): Fachzeitschriften nutzen
Die Nutzungsintensität der Fachpresse ist besonders hoch, wenn die/der MT sie umsetzen kann. Viele greifen gezielt auf Fachzeitschriften zurück, wenn sie zu bestimmten Themen Hintergrundinformationen benötigen. Die Fachpresse hat eine Spitzenposition bei der Wissensvermittlung.
„Worst Case“ und „Best Case“
Im schlimmsten Fall werden Fachzeitschriften erst mal gestapelt und dann nach einiger Zeit oberflächlich gelesen. Aber bringt das schnelle Durchblättern, meist aus Zeitnot, den Leserinnen und Lesern Nutzen? Optimal ist es, Leserückstand zu vermeiden und deshalb feste Lesezeiten zu planen, möglichst außerhalb der Arbeitszeit. Am besten werden feste Zeiten in der Agenda eingetragen. Durch intensive Lektüre, möglichst ohne Unterbrechungen, wird das Wissen über Spezialthemen erweitert. Je langfristiger der Informationswert, desto wichtiger das systematische Ablegen der Beiträge (oder man nutzt Online-Archive), damit man im Bedarfsfall die Beiträge schnell findet. Erst am Ende der Lektüre trifft man die Entscheidung, ob sich die Ablage für einen persönlich lohnt.
In der Einleitung der meisten Beiträge kommt es zur Beschreibung des Ist-Zustands. Im Hauptteil wird der Lösungsweg präsentiert mit den Vorteilen und den Risiken. Und im Schlussteil der Ausblick auf die Zukunft und die Zusammenfassung (Key Notes). Kurz ausgedrückt geht es meist um die Module „BILD“: B = Bedeutung des Themas, I = Istzustand, L = Lösungen und Alternativen, D = Darstellung an Beispielen aus der Praxis. Autoren in der Fachpresse sind Experten aus der Praxis. Es lohnt sich, Inhaltsverzeichnis oder die Rubriken zu prüfen, bevor man eine Entscheidung trifft.
Entnommen aus MT im Dialog 04/2026
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