DKLM 2022 gestartet

Motto: Laboratoriumsmedizin begleitet Leben
lz
Rosengarten
Präsenzteil findet u.a. im Mannheimer Rosengarten statt © Leonid Andronov, stock.adobe.com
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Nach der Zwangspause durch Corona ist der gemeinsame Deutsche Kongress für Laboratoriumsmedizin (DKLM) 2022 von DGKL und DVTA am Donnerstag, 13.10. offiziell gestartet.

Bei der Eröffnungsveranstaltung haben Prof. Dr. Matthias Nauck und Christiane Maschek, Präsidentin DVTA, den Kongress offiziell eröffnet. Nauck und auch Maschek betonten beide das Motto: Laboratoriumsmedizin begleitet Leben. Erstmals wird der Kongress als Hybridformat durchgeführt, sodass nicht unbedingt eine Präsenz notwendig ist. Maschek dankte zudem allen im Labor Tätigen, die sich in der Coronapandemie entsprechend engagiert hatten. Auch Bundesgesundheitsminister Prof. Dr. Karl Lauterbach ging in seinem Grußwort auf die Leistungen der gesamten Branche in der Pandemie ein. Die Labore hätten einen unverzichtbaren Beitrag geleistet. Gleichzeitig habe die Pandemie auch die Arbeit der Labore bekanntgemacht.

Den Festvortrag hielt Prof. Dr. Michael Hecker aus Greifswald zum Thema „Die Entwicklung der Lebenswissenschaften an ostdeutschen Universitäten im wiedervereinten Deutschland – ‚Nun wächst zusammen, was zusammengehört‘“. In einer Rückschau ging Hecker auf die Herausforderungen für die ostdeutsche Wissenschaft vor, während und nach der Wende ein. Die Umbrüche, die die Wende mit sich brachte, schilderte er aus persönlichen Erfahrungen. Es sei eine höchst aufregende Zeit gewesen. Es habe ein gewaltiges Personalkarussell gegeben. Gleichzeitig habe er eine Euphorie erlebt. Mit Begeisterung schilderte er den Aufbau der erfolgreichen interfakultären Forschung in Greifswald. Aus seiner Sicht gebe es zumindest in der Wissenschaft das Ost-West-Thema bald nicht mehr. In der Wissenschaft sei es letztlich egal, woher der Neuberufene komme.

Zum Abschluss der Eröffnungsveranstaltung gab es die Preisverleihung für den Preis „Biochemische Analytik“, der wieder von Sarstedt gesponsert wurde. In diesem Jahr wurde er geteilt. Einmal ging er an Prof. Dr. Andreas Greinacher (Greifswald) für seine Forschungen u.a. im Bereich der thrombozytischen Erkrankungen. Daneben ging der Preis auch an das Team Prof. Dr. Kai Simons und Prof. Dr. Andrej Shevchenko aus Dresden (Lipidomics).

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