Koronare Herzkrankheit im Echo – 
von der Wandbewegung bis 
zum modernen Stress-Echo

Schwerpunktthema
Jacqueline Flux
Foto eines modernen Sonografiegeräts
© Yirdna/stock.adobe.com
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Die koronare Herzkrankheit führt aufgrund einer verminderten ­Myokardperfusion zunächst zu funktionellen Veränderungen des Herzmuskels. Bereits früh können sich diese in einer verminderten systolischen Wandverdickung sowie einer eingeschränkten
 regionalen Kontraktilität einzelner linksventrikulärer Segmente äußern.

Zusammenfassung

Die transthorakale Echokardiografie ist eines der wichtigsten bildgebenden Verfahren in der Diagnostik der koronaren Herzkrankheit (KHK). Neben der Beurteilung der linksventrikulären Morphologie und Pumpfunktion ermöglicht sie die Erkennung regionaler Wandbewegungsstörungen als Ausdruck einer myokardialen Ischämie oder eines zurückliegenden Myokardinfarkts. Moderne Verfahren wie die Kontrastechokardiografie und die Speckle-­Tracking-Echokardiografie mit Bestimmung des Global Longitu­dinal Strain (GLS) erweitern die diagnostischen Möglichkeiten erheblich. Ergänzend ermöglicht die Stress-Echokardiografie den funktionellen Nachweis hämodynamisch relevanter Koronarstenosen sowie eine differenzierte Risikostratifizierung. Der Beitrag ­vermittelt die wichtigsten echokardiografischen Grundlagen und gibt einen praxisnahen Überblick über aktuelle Untersuchungs­verfahren bei Patienten mit koronarer Herzkrankheit.

Schlüsselwörter: Echokardiografie, Global Longitudinal Strain, koro­nare Herzkrankheit, Stress-Echokardiografie, Wandbewegungsanalyse

Abstract

Transthoracic echocardiography is one of the most important ­imaging modalities for the diagnosis of coronary artery disease (CAD). Besides the assessment of cardiac morphology and left ventricular systolic function, it enables the detection of regional wall motion abnormalities indicating myocardial ischemia or previous myocardial infarction. Modern techniques such as contrast echocardiography and speckle tracking imaging with assessment of global longitudinal strain (GLS) have significantly expanded the diagnostic capabilities of echocardiography. Stress echocardio­graphy further allows the functional detection of hemodynamically significant coronary artery stenoses and provides valuable prognostic information. This review summarizes the echocardiographic assessment of coronary artery disease with a practical focus on routine clinical application.

Keywords: echocardiography, global longitudinal strain, coronary artery disease, stress echocardiography, wall motion analysis

DOI: 10.53180/MTIMDIALOG.2026.0765

 

Entnommen aus MT im Dialog 11/2026

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