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Unzufriedenheit im Job

Aus der Praxis 
für die Praxis (43)
Rolf Leicher
Foto eines traurigen „Smileys“
© vegefox.com/stock.adobe.com
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Mangelnde Anerkennung, Stress bei der Arbeit, häufige Überforderung – da kommt Frust bei MT auf. Wenn der Job dauerhaft nervt und das Gespräch mit Vorgesetzten nichts bringt, dann entsteht Wechselbereitschaft zu einer anderen Stelle.

Der Arbeitgeber ist überrascht, wenn die Kündigung auf seinem Tisch liegt. Auch die Arbeitskolleginnen und -kollegen sind erstaunt, wenn jemand aus ihren Reihen kündigt.

„Time to say goodbye?“

Wer kündigt, hat schon eine andere Stelle fest in Aussicht. Von der ersten Überlegung bis zur Kündigung ist es ein langer Weg, nie ein spontaner Einfall der MT. Ein Gewitter kommt auch nur selten aus heiterem Himmel, sondern bahnt sich an. Ist die Kündigung wirklich die richtige Entscheidung, wenn die Bindung an den Arbeitsplatz nachlässt? Mit dem Begriff „Arbeitszufriedenheit“ bezeichnet man den Zufriedenheitsgrad insgesamt: „Good Pay“, Wertschätzung, Stimmung im Team, die neueste Technik, Flexibilität der Arbeitszeiten, bezahlte Überstunden, Entgegenkommen bei persönlichen Wünschen.

Hohe Ansprüche – große Erwartungen

Es ist nachvollziehbar, wenn die MT ihre Situation mit den Berufs­kolleginnen und -kollegen aus anderen Kliniken, Praxen oder Laboren vergleichen. Dabei geht es nicht nur um das Einkommen. Die Ausstattung des Arbeitsplatzes, die Technik, die Führung, die Arbeitseinteilung – alles steht beim Vergleich im Blickpunkt. Der Stellenwechsel will gut überlegt sein, denn nicht alles lässt sich so einfach vergleichen, zum Beispiel das Betriebsklima. Auf was verzichtet die/der MT bei einem Arbeitsplatzwechsel?

Sind die Erwartungen zu hoch? Ist die Unzufriedenheit mit privaten Themen verknüpft? Kann es sein, dass man beim Wechsel vom Regen in die Traufe kommt? Arbeitgeber machen beim Personalnotstand schnell Versprechungen, um neue MT zu bekommen – aber hält er auch ein, was er zusagt?

Wer unzufrieden ist, steigert sich in die Spirale des negativen Denkens hinein. Alles, was positiv ist, wird verdrängt. Es geht aber auch anders. Wer im Job unzufrieden ist, zeigt „Kampfgeist“, krempelt die Ärmel hoch und setzt mental auf Erfolg. Mit dem Veränderungswillen steigt auch (wieder) die Motivation.

 

Entnommen aus MT im Dialog 03/2026

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