Nicht-invasive Blutzuckermessung?

Ohne Nadel
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Bisher ist zum Messen Fingerstechen oder das Setzen eines Sensors nötig. Doch das könnte sich in Zukunft ändern.

In Deutschland leben immer mehr Menschen mit Diabetes. Aktuell sind etwa 10 Millionen Menschen von der „Volkskrankheit“ betroffen. Insbesondere Typ-2-Diabetes, verstärkt durch Lebensstil und Alter, nimmt dabei zu. Fast eine halbe Million Neuerkrankungen gibt es insgesamt pro Jahr. Bisher ist Fingerstechen oder das Setzen eines Sensors zum Blutzuckermessen nötig. Dies kann schmerzhaft sein, stellt entsprechenden Aufwand dar und ist mit Verbrauchsmaterialien verbunden. „Das führt dazu, dass viele Menschen mit Diabetes zu selten messen und dadurch zu wenig Informationen über ihren Blutzuckerverlauf haben“, betont Thorsten Lubinski, Mitbegründer und CEO des  Berliner MedTech-Unternehmens DiaMonTech. In einer klinischen Studie am Institut für Diabetes-Technologie in Ulm wurde nun nachgewiesen, dass der Blutzucker mithilfe einer neuen Lasertechnologie nicht-invasiv gemessen werden kann. Darauf verweist DiaMonTech. Dabei habe sich gezeigt, dass die Methode ein vergleichbares Niveau wie kommerziell zugelassene Geräte erreichen könne. Glukosewerte werden dabei schmerzfrei und zuverlässig durch die Haut erfasst. Auf dieser Basis will DiaMonTech tragbare Messgeräte entwickeln, die den Alltag einer wachsenden Anzahl an Betroffenen erleichtern sollen. Prognosen zufolge könnten bis 2045 weltweit rund 800 Millionen Menschen mit Diabetes leben. Das Unternehmen arbeitet aktuell an tragbaren Geräten, die die Technologie alltagstauglich machen sollen. Dazu zählt das portable D-Pocket: ein handliches Gerät, das nicht-invasive Glukosemessungen ermöglicht und so eine niedrigschwellige Blutzuckerkontrolle ohne Nadeln und Schmerzen bieten soll. „Unser Anspruch ist es, die Versorgung nachhaltig für Menschen mit Diabetes sowie für Ärzte und das Gesundheitssystem zu erleichtern“, erläutert Lubinski. Seine Vision ist es, diese Technologie weiter zu miniaturisieren und in Smartwatches zu integrieren. 

Weitere Informationen unter https://www.diamontech.de  

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