Philips präsentierte Rembra CT-System auf dem RÖKO
Nach der Vorstellung auf dem European Congress of Radiology (ECR) 2026 in Wien erfolgte die Deutschlandpremiere auf dem 107. Deutschen Röntgenkongress in Leipzig. Vor dem Hintergrund steigender Fallzahlen, zunehmender diagnostischer Komplexität und begrenzter personeller Ressourcen adressiere Rembra drei zentrale Anforderungen: schnelle Bildverfügbarkeit, verbesserter Patientenzugang und effiziente, standardisierte Arbeitsabläufe, so das Unternehmen. Das System kombiniere eine leistungsfähige Detektortechnologie mit hoher Rekonstruktionsgeschwindigkeit und KI-gestützter Prozessunterstützung. „Rembra wurde gezielt für die Anforderungen im klinischen Alltag entwickelt“, erklärte Jan Huesing, Business Leader Imaging Philips. „Die Systemarchitektur ermöglicht eine schnelle Bereitstellung diagnostisch relevanter Bilddaten und unterstützt damit zeitkritische klinische Entscheidungen.“ Mit einer Rekonstruktionsgeschwindigkeit von bis zu 106 Bildern pro Sekunde sollen Bilddaten nahezu in Echtzeit zur Verfügung stehen. Dies sei insbesondere bei zeitkritischen Indikationen wie Schlaganfall oder Polytrauma relevant und unterstütze stabile Abläufe in Hochlastumgebungen. Die 85-cm-Gantryöffnung verbessere zudem den Patientenzugang und erweitere die Einsatzmöglichkeiten, insbesondere bei adipösen Patientinnen und Patienten sowie in der Notfall- und interventionellen Bildgebung. Das System biete ein Standard-Field of View (FoV) von 60 cm sowie ein erweitertes FoV von bis zu 85 cm. Ein Scanbereich von bis zu 2,3 Metern ermögliche zudem Ganzkörperuntersuchungen und unterstütze komplexe Lagerungssituationen.
Weitere Informationen unter https://www.philips.de/healthcare
Entnommen aus MT im Dialog 06/2026
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