Prozesssichere RFID-Etikettierung
RFID- und NFC-Technologien gewinnen im Gesundheitsbereich zunehmend an Bedeutung, etwa für automatisiertes Medikamentenmanagement, Rückverfolgbarkeit, Manipulationsnachweise und die Digitalisierung von Prozessen. Gleichzeitig bestehen hohe Anforderungen an die mechanische Belastbarkeit der integrierten Chips und den Schutz vor Chipbruch sowie an die Präzision und Stabilität im Etikettierprozess. Vor diesem Hintergrund haben Schreiner MediPharm und HERMA eine abgestimmte Gesamtlösung entwickelt, die diese Herausforderungen gezielt adressieren soll. Schreiner MediPharm betont, dass sich die Robust RFID-Labels durch eine sehr hohe Widerstandsfähigkeit gegenüber mechanischen Belastungen und Stößen auszeichnen. Dabei seien die Robust RFID-Labels selbst für Gefäße mit engen Radien wie Vials oder Spritzen geeignet. Die RFID-Funktionalität bleibe von der Produktion bis zur Endanwendung gewährleistet und das RFID-Label könne jederzeit zuverlässig ausgelesen werden. In Kombination mit der prozessoptimierten Etikettiertechnik von HERMA, die gezielt auf Materialschonung ausgelegt sei, entstehe somit ein System, das eine zuverlässige RFID-Integration auch bei anspruchsvollen Anwendungen und hohen Taktraten ermöglichen soll. Tests auf der für die Pharmaindustrie entwickelten HERMA Rundum-Etikettiermaschine 132M HC zeigten, dass die Bruchrate der ins Label integrierten RFID-Chips dabei praktisch gegen null gehe, während bei herkömmlichen Standardlabels deutlich höhere Ausfallraten auftreten könnten, so die Unternehmen.
Weitere Informationen unter www.schreiner-group.com/
Entnommen aus MT im Dialog 06/2026
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