Siemens Healthineers präsentiert Optiq AI
Sie basiere auf künstlicher Intelligenz (KI) und soll qualitativ hochwertigere Niedrigdosisbilder für präzise bildgestützte Verfahren ermöglichen. Optiq AI sei für die drei neuen Bildgebungsplattformen Artis genio, Artis icono.explore und Artis icono.vision/Artispheno.vision verfügbar. Minimalinvasive Therapien wie transarterielle Embolisationen erfordern eine klare Sicht auf die Anatomie und die verwendeten Devices. Zudem kann die Bildqualität durch komplexe Aufgabenstellungen beeinflusst werden. Dazu zählen steile Winkelstellungen bei Eingriffen am Herzen sowie die Behandlung adipöser Patientinnen und Patienten, für die eine höhere Strahlendosis erforderlich ist. Daraus ergebe sich oft ein Zielkonflikt zwischen der Bildqualität und dem Schutz der Menschen. Schon bei der Bildverarbeitung reduziere ein KI-basierter Algorithmus in Echtzeit das vom System bei der Bilderzeugung verursachte Rauschen. Dieses Entrauschen komme bei verschiedenen zweidimensionalen Bildgebungsmodi zum Einsatz, etwa der Fluoroskopie, der Akquisition und der digitalen Subtraktionsangiografie in den Disziplinen interventionelle Radiologie, Kardiologie und minimalinvasive Chirurgie. Darüber hinaus greife Optiq AI bei der Bilddatenerfassung auf große Datenmengen zurück und ermittele automatisch die optimale Parameterkombination für die vom klinischen Personal festgelegten Anforderungen. Der Parameter Belichtungssteuerung passe Röhrenspannung, Röhrenstrom, Kupfervorfilterung, Brennfleckgröße, Pulsbreite und Detektordosis dynamisch an. Dabei werde auch der Abstand zwischen Quelle und Bild sowie die Kollimation berücksichtigt. Müsse das System während eines Eingriffs bewegt oder der Neigungswinkel oder die Kollimation geändert werden, passe das System die Parameter automatisch an. So werde die eingestellte Bildqualität gewahrt und die Dosis möglichst niedrig gehalten.
Weitere Informationen unter www.siemens-healthineers.com
Entnommen aus MT im Dialog 01/2026
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