Siemens Healthineers
 präsentiert Optiq AI

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Professor Dr. med. Samuel Tobias Sossalla arbeitet mit dem neuen Artis icono.explore floor mit Optiq AI
Professor Dr. med. Samuel Tobias Sossalla arbeitet mit dem neuen Artis icono.explore floor mit Optiq AI © Siemens Healthineers
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Auf der diesjährigen Jahrestagung der Radiological Society of North America (RSNA) hat Siemens Healthineers seine neue Bildgebungskette Optiq AI vorgestellt.

Sie basiere auf künstlicher Intelligenz (KI) und soll qualitativ hochwertigere Niedrigdosisbilder für präzise bildgestützte Verfahren ermöglichen. Optiq AI sei für die drei neuen Bildgebungsplattformen Artis genio, Artis icono.explore und Artis icono.vision/Artispheno.vision verfügbar. Minimalinvasive Therapien wie transarterielle Embolisationen erfordern eine klare Sicht auf die Anatomie und die verwendeten Devices. Zudem kann die Bildqualität durch komplexe Aufgabenstellungen beeinflusst werden. Dazu zählen steile Winkelstellungen bei Eingriffen am Herzen sowie die Behandlung adipöser Patientinnen und Patienten, für die eine höhere Strahlendosis erforderlich ist. Daraus ergebe sich oft ein Zielkonflikt zwischen der Bildqualität und dem Schutz der Menschen. Schon bei der Bildverarbeitung reduziere ein KI-basierter Algorithmus in Echtzeit das vom System bei der Bilderzeugung ver­ursachte Rauschen. Dieses Entrauschen komme bei verschiedenen zweidimensionalen Bildgebungsmodi zum Einsatz, etwa der Fluoroskopie, der Akquisition und der digitalen Subtraktionsangiografie in den Disziplinen interventionelle Radiologie, Kardiologie und minimalinvasive Chirurgie. Darüber hinaus greife Optiq AI bei der Bilddatenerfassung auf große Datenmengen zurück und ermittele automatisch die optimale Parameterkombination für die vom klinischen Personal festgelegten Anforderungen. Der Parameter Belichtungssteuerung passe Röhren­spannung, Röhrenstrom, Kupfervorfilterung, Brennfleckgröße, Pulsbreite und Detektordosis dynamisch an. Dabei werde auch der Abstand zwischen Quelle und Bild sowie die Kollimation berücksichtigt. Müsse das System während eines Eingriffs bewegt oder der Neigungswinkel oder die Kollimation geändert werden, passe das System die Parameter auto­matisch an. So werde die eingestellte Bildqualität gewahrt und die Dosis möglichst niedrig gehalten.

Weitere Informationen unter www.siemens-healthineers.com 

 

Entnommen aus MT im Dialog 01/2026

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