Weiterentwicklung der Photonen-Flash-Strahlentherapie
Zusätzlich zu dieser Förderung, die zu den größeren Regierungsinvestitionen in medizinische Technologieinnovationen zählt, will Siemens Healthineers während der Projektlaufzeit 23 Millionen US-Dollar (rund 20 Millionen Euro) als Kostenbeteiligung investieren, sodass sich das Gesamtvolumen der Mittel für die Entwicklung der Photonen-FLASH-RT auf bis zu 83 Millionen US-Dollar (rund 71 Millionen Euro) beläuft. Die Photonen-Flash-Strahlentherapie ist eine experimentelle Behandlungsmethode, bei der die Strahlentherapie mehr als 100-mal schneller als mit heutigen Technologien durchgeführt wird. Ziel ist es, Nebenwirkungen zu reduzieren und die Behandlung von Tumoren bei Patienten zu ermöglichen, bei denen negative Auswirkungen auf das umliegende gesunde Gewebe einen limitierenden Faktor darstellen. Die Forschung zur Photonen-FLASH-RT habe sich bislang weitgehend auf Protonentherapie und Elektronenbestrahlung konzentriert. Bei beiden jedoch sei die Skalierbarkeit der Versorgung erheblich eingeschränkt, so das Unternehmen. Siemens Healthineers strebe die Entwicklung einer skalierbaren, kosteneffizienten Behandlungsoption an, die sich in bestehende klinische Arbeitsabläufe und die vorhandene Infrastruktur einfügen soll. „Die Investition von ARPA-H stärkt uns in unseren Bemühungen, das Potenzial der Photonen-Flash-Therapie zu erforschen und mehr Behandlungsmöglichkeiten für die Patienten zu schaffen, die eines Tages davon profitieren könnten“, sagte Arthur Kaindl, Leiter von Varian bei Siemens Healthineers.
Weitere Informationen unter www.siemens-healthineers.com
Entnommen aus MT im Dialog 06/2026
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