Beim RÖKO26 gab es auch einige Preise für MTR

Im Rahmen des RÖKO LEIPZIG 2026 hat der DVTA den diesjährigen Marie-Kundt-Preis an Steffen Wehnert, B.A., von der MTR-Schule UK Münster für seine Arbeit zur Praxisanleitung vergeben. In der MT im Dialog wird er eine Zusammenfassung präsentieren. Daneben hat die Deutsche Röntgengesellschaft vier Ehrenmitgliedschaften an Persönlichkeiten, die die Radiologie in besonderer Weise geprägt haben, vergeben. Ausgezeichnet wurden Katja Röhr, Peter Beckelmann, Dr. Uwe Busch und Prof. Dr. Günter Layer – für ihr herausragendes und vielseitiges Engagement für die Radiologie, das von der Stärkung verlässlicher Versorgungsstrukturen über die Bewahrung und Vermittlung ihrer Geschichte bis hin zur prägenden Arbeit in Lehre, Nachwuchsförderung und berufspolitischer Vertretung reicht. Katja Röhr erhielt die Ehrenmitgliedschaft in Anerkennung ihres langjährigen und prägenden Engagements für die radiologische Ausbildung und die Weiterentwicklung des Berufsbildes der Medizinisch-technischen Radiologieassistenz. Seit nahezu drei Jahrzehnten bildet sie als Fachlehrerin am Klinikum Nürnberg Generationen von MTR aus. Sie stehe dabei für hohe fachliche Qualität sowie die enge Verbindung von Theorie und Praxis, so die DRG. Darüber hinaus habe sie sich in der Deutschen Röntgengesellschaft, insbesondere als Vorsitzende der VMTB, in herausragender Weise für die Stärkung der Ausbildung, die berufspolitische Weiterentwicklung und die Sichtbarkeit der MTR eingesetzt. Mit ihrem kontinuierlichen Einsatz habe sie die radiologische Gemeinschaft in Deutschland nachhaltig geprägt und entscheidend zur Sicherung der Zukunft des Fachs beigetragen.
Wachsmann-Preise 2026
Mit dem Eugenie-und-Felix-Wachsmann-Preis 2026 ehrt die Deutsche Röntgengesellschaft drei Persönlichkeiten, die sich in besonderer Weise um die radiologische Fort- und Weiterbildung verdient gemacht haben. Ausgezeichnet werden Claudia Verloh, Franziska Fleischmann und Prof. Dr. med. Jennifer Linn. Claudia Verloh wurde für ihr langjähriges und prägendes Engagement in der radiologischen Fort- und Weiterbildung geehrt. Seit mehr als drei Jahrzehnten sei sie in der Ausbildung tätig und verantworte heute am Referenzzentrum Mammographie des Universitätsklinikums Münster die Qualifizierung von Fachkräften sowie Ärztinnen und Ärzten, so die DRG. Darüber hinaus bringe sie ihre Expertise seit vielen Jahren als Dozentin in der Akademie für Fort- und Weiterbildung der DRG ein, entwickele Lehrformate weiter und gestalte Kurse maßgeblich mit. Mit ihrer fachlichen Exzellenz, didaktischen Erfahrung und ihrem hohen Qualitätsanspruch habe sie die Weiterbildung im Bereich der Mammadiagnostik nachhaltig geprägt, betont die DRG.
Franziska Fleischmann erhielt den Eugenie-und-Felix-Wachsmann-Preis für ihr engagiertes und praxisnahes Wirken in der Ausbildung von Medizinischen Technologinnen und Technologen für Radiologie. Am Universitätsklinikum Regensburg tätig, habe sie sich kontinuierlich weiterqualifiziert und früh Verantwortung in der Lehre übernommen. Ihr Fokus liege auf einer praxisorientierten Wissensvermittlung direkt im klinischen Alltag, verbunden mit strukturierten Anleitungskonzepten für den Nachwuchs. Durch ihr Engagement trage sie maßgeblich zur Qualitätssicherung und Weiterentwicklung der radiologischen Ausbildung bei, erläutert die DRG die Entscheidung.
Der Eugenie-und-Felix-Wachsmann-Preis der Akademie für Fort- und Weiterbildung in der Radiologie wird seit 2001 verliehen. Mit ihm werden jährlich Referentinnen und Referenten für ihren Einsatz in der radiologischen Weiterbildung ausgezeichnet, die über mehrere Jahre erfolgreich am Programm der Akademie mitgearbeitet haben. Der Preis ist mit 500 Euro dotiert. Mit dem Wachsmann-Preis ehrt die Deutsche Röntgengesellschaft das Andenken des Stifters Prof. Dr. Felix Wachsmann.
Quelle: DVTA/DRG
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