Lebensmittelrückruf: Listerien häufiger Auslöser

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Hand mit Schutzhandschuh hält eine Petrischale, in der Bakterien ausgestrichen sind.
© ggw/stock.adobe.com
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Im Jahr 2025 wurden insgesamt 323 Lebensmittelrückrufe auf dem Portal der Bundesländer und des Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit veröffentlicht. Für ein Drittel davon waren Listerien der Auslöser.

Auf dem Portal www.lebensmittelwarnung.de veröffentlicht das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) sowie die Bundesländer Rückrufe im Bereich der Lebensmittelindustrie. Für das Jahr 2025 wurden insgesamt 323 Rückrufe veröffentlicht und die Listerien haben sich an die Spitze gekämpft. Sie waren für knapp ein Drittel der Rückrufe verantwortlich, gefolgt von Salmonellen. In den Vorjahren führten die Salmonellen die Liste an, seit 2024 rücken Listerien vor.

Lebensmittelrückrufe am häufigsten

Gesunde Menschen bemerken eine Infektion mit Listeria monocytogenes in der Regel nicht. Doch vor allem bei älteren oder immungeschwächten Personen, Schwangeren und Neugeborenen kann eine Infektion zu schweren Erkrankungen führen. Auch zuhause im Kühlschrank können sich die Erreger weiter vermehren, während hohe Temperaturen die Bakterien abtöten.

Neben Krankheitserregern waren auch Allergene, Fremdkörper oder gesundheitsschädliche Substanzen Gründe für Unternehmen, ihre Produkte zurückzurufen. In 90 Prozent der Fälle (291 Rückrufe) bezogen sich die Rückrufe auf Lebensmittel. 38 gehörten in den Bereich Obst und Gemüse, 37 zu Fleisch und Wurstwaren, 32 zu Eis und Süßwaren und auf Bedarfsgegenstände wie Kleidung oder Spielzeug fielen nur 7,5 Prozent der Rückrufe. 

Ausführlichere Informationen zu den veröffentlichten Meldungen gibt es unter http://lebensmittelwarnung.de/statistik

Quelle: idw

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