Die Veranstaltung begann mit einem Vortrag zum Thema „radikale Freundlichkeit“, gehalten von der Buchautorin Nora Blum, in dem es um den wichtigen Aspekt der Kommunikation ging. Kommunikation mit radikaler Freundlichkeit praktizieren und das auch im Gesundheitswesen, wo es mancherorts durchaus vermisst wird. Mit Freundlichkeit Grenzen setzen, ohne andere zu verprellen und wie Konflikte respektvoll geführt werden können, waren Schwerpunkte, die angesprochen worden sind. Weitere Vorträge etwa für Lehrende behandelten Themen, wie „KI und Innovation in der Lehre“ oder auch die „Erfolgreiche Praxisbegleitung“ und das Thema „Mündliche Prüfungen gestalten“. Die Leitenden hatten Gelegenheit, sich mit dem Thema „Fachkräftemangel in Zeiten von KI“, Mitarbeiterinnen-/Mitarbeitergespräche sowie die Akzeptanz der neuen Ausbildungsstruktur auseinanderzusetzen. Die Praxisanleitenden hatten die Möglichkeit, sich für die kommenden praktischen staatlichen Prüfungen zu informieren und an Prüfungsaufgaben heranzutrauen. Mitgenommen wurden die Praxisanleitenden auch auf den Weg, zwischen Anleitenden und Prüfenden die unterschiedlichen Rollen zu betrachten sowie die Herausforderung, junge Auszubildende anzuleiten und praktisches Wissen erfolgreich vermitteln zu können.
Am zweiten Tag fanden zahlreiche Seminare statt. Insgesamt zeigte sich das TLL als eine erfolgreiche Veranstaltung, an der auch viel Zeit zum Austausch und Netzwerken bestand. Wir sagen Dank an alle Teilnehmenden und Referentinnen und Referenten für ihr Engagement und die Diskussion und wünschen allen alles Gute für das neue Jahr.
Ein Aufruf an alle Leserinnen und Leser
Wir bitten Sie alle, Ihre Vorsätze für das Jahr 2026 auszuweiten auf mehr Ausbildungsplätze in der Praxis – auch in Zeiten von Umstrukturierung und Personalengpässen – Umstrukturierungen gehören auch mit zur Ausbildungserfahrung. Wer jetzt nicht ausbildet, gefährdet in Zukunft die Patientensicherheit und verstärkt den Fachkräftemangel!
Entnommen aus MT im Dialog 01/2026
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