Am stärksten fällt der Rückgang in der Altersgruppe der 18- bis 29-Jährigen aus: Hier sank die Zustimmung innerhalb eines Jahres von 66 auf 50 Prozent. Gleichzeitig sorgte der Dreh an der Uhr bei fast einem Drittel der Befragten schon einmal für Gesundheitsprobleme. Frauen berichten öfter von Beschwerden als Männer. Betroffene nennen vor allem Müdigkeit (80 Prozent) und Schlafprobleme (63 Prozent). Das zeigt eine aktuelle Forsa-Umfrage im Auftrag der DAK-Gesundheit. Die Krankenkasse führt die repräsentative Bevölkerungsbefragung seit dem Jahr 2013 durch.
Im Vergleich der vergangenen Jahre erreichte die Forderung nach Abschaffung der Zeitumstellung 2018 mit 80 Prozent den höchsten Stand. Seither ist die Ablehnung um neun Prozentpunkte zurückgegangen und liegt damit wieder auf dem Niveau von 2015. Allein von 2025 auf 2026 ist der Widerspruch um fünf Prozentpunkte gesunken. Den größten Zuspruch erhält der halbjährliche Wechsel zwischen Sommer- und Winterzeit heute von jungen Erwachsenen: Mehr als ein Drittel der 18- bis 29-Jährigen (39 Prozent) hält ihn für sinnvoll.
Frauen und Menschen mittleren Alters besonders betroffen
Insgesamt haben 29 Prozent der Befragten schon einmal Probleme mit der Zeitumstellung erlebt. Dazu zählen sowohl gesundheitliche als auch psychische Belastungen. Frauen berichten mit 36 Prozent deutlich häufiger davon als Männer mit 22 Prozent. Auch zwischen den Altersgruppen zeigen sich Unterschiede: Rund ein Drittel der 30- bis 59-Jährigen hatte nach dem Uhrenwechsel schon einmal Probleme. Bei jüngeren Erwachsenen und Personen ab 60 Jahren sind es dagegen jeweils weniger als drei von zehn Befragten.
Am häufigsten nennen Betroffene Müdigkeit oder Schlappheit (80 Prozent). 63 Prozent berichten von Einschlafproblemen oder Schlafstörungen. Es folgen Konzentrationsprobleme (41 Prozent) und Gereiztheit (37 Prozent). Jede fünfte betroffene Person bringt zudem depressive Verstimmungen mit der Zeitumstellung in Verbindung.
Quelle: DAK-Gesundheit
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