Ebola: Bereits 11 Risikoländer definiert
Aktuell werden 1.077 Verdachtsfälle erfasst und 246 Tote, die auf Ebola zurückgeführt werden. 2.746 Kontakte wurden gelistet. 19 Fälle traten unter den Beschäftigen im Gesundheitswesen auf, davon sind 6 verstorben. Bisher seien die Fälle in Uganda (8 bestätigte und 1 Toter) auf die eingereisten Patienten aus der Demokratischen Republik Kongo (DRC) zurückzuführen. Dr Kaseya erläuterte bei einer Pressekonferenz, dass der Ausbruch spät erkannt wurde, da zunächst auf das Zaire-Virus getestet worden sei. Aufgrund des negativen Ergebnisses sei man dann zunächst von schweren Fällen von Malaria ausgegangen, bis das Bundibugyo-Virus gefunden worden sei. Dies sei auch der Grund, warum die Fallzahl zu Beginn des Ausbruchs so schnell stieg und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Gesundheitswesen betroffen gewesen seien.
Reisebeschränkungen kritisiert
Die Reisebeschränkungen von derzeit 15 Ländern sieht der Generaldirektor kritisch. Dies treffe die Wirtschaft. Es gehe um Eindämmung vor Ort. Zu den möglichen Impfstoffen kam nun ein Angebot aus Russland. Dort habe des Gamaleya Research Institute einen Vektorimpfstoff entwickelt. Man sei nun in Gesprächen, aber es handele sich wohl um einen Impfstoff gegen das Zaire-Virus. Dr Kaseya betonte, dass es Ende 2026 einen Impfstoff und medizinische Wirkstoffe gegen Bundibugyo geben soll. Forciert werden soll zudem die mögliche Herstellung vor Ort in Afrika.
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