An Wochentagen schlafen 39,6 % der Erwachsenen in Deutschland weniger als sieben Stunden. Am Wochenende sind es 22,7 %. Grundlage sind Daten der Studie Gesundheit in Deutschland aktuell (GEDA 2023) des Robert Koch-Instituts. Männer schlafen häufiger zu kurz als Frauen. An Wochentagen betrifft das 43,2 % der Männer und 36,2 % der Frauen, am Wochenende 25,5 % beziehungsweise 20,0 %.
Deutliche Unterschiede zwischen Wochentagen und Wochenende
Bei den 18- bis 29-Jährigen schlafen an Wochentagen 32,7 % der Frauen und 42,0 % der Männer weniger als sieben Stunden. Am Wochenende sinken die Anteile auf 12,0 % beziehungsweise 16,6 %.
Den höchsten Anteil an kurzen Schlafzeiten an Wochentagen weisen 45- bis 64-jährige Männer auf: 53,0 % schlafen unter der Woche weniger als sieben Stunden. Am Wochenende sind es 30,8 %. Bei Menschen ab 65 Jahren zeigt sich dagegen kein statistisch signifikanter Unterschied zwischen Wochentagen und Wochenende.
Schlussfolgerungen
Ein erheblicher Anteil der Bevölkerung zeigt kurze Schlafzeiten, was die hohe Public-Health-Relevanz des Themas unterstreicht. Die Autoren fordern deshalb individuelle und gesellschaftliche Präventionsmaßnahmen, um ein gesundes Schlafverhalten in der Bevölkerung zu fördern.
Qelle: RKI
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